Geschichte
Die Gründung der freien Rechts- und Handelsstadt Droemhuus geht auf den Sonnwendtag vor 548 Jahren zurück. Ehrbare, freie Bauern und Handwerker wählten die geschützte Lage des Fjordes als neue Heimstatt aus, in der sie frei und unbedrängt leben konnten. So sagt es zumindest die älteste schriftliche Quelle, datiert auf das Jahr 81. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass es Piraten waren, die hier ihr Versteck hatten und irgendwann der Raubzüge überdrüssig wurden.
Wie auch immer, die neuen Siedler arrangierten sich schnell mit der im Hinterland ansässigen Akademie Filgaroth des Volk des Drachen, man besiegelte eine friedliche Koexistenz, die bis zum heutigen Tag anhält.
Die Stadt wuchs schnell, denn der freie Geist sprach sich in den angrenzenden Ländern herum. Handel, zu Wasser und zu Land, trug Geld in die Stadt, umsichtige Ratsherren vermieden jeder Versuchung die bewährte Neutralität aufzugeben. Im Gegenteil, man festigte den Ruf Droemhuus', indem vor ca. 170 Jahren ein Gericht für auswärtige Angelegenheiten gegründet wurde. Vor diesem können auswärtige Parteien unter Wahrung absoluter Unvoreingenommenheit Streitfälle jeglicher Art verhandeln.
Dennoch wurden die Streitkräfte kontinuierlich verstärkt, mit dem Hintergrund des gestiegenen Sicherheitsbedürfnisses der Händler. Je wertvoller die Schiffsladungen wurden, desto größer die Begehrlichkeiten weniger friedlich gesinnter Subjekte.
In jüngerer Zeit sind einige Hinweise aufgetaucht, die auf eine frühere Besiedlung schließen lassen. Jedoch konnten bisher weder konkretere Angaben zur Epoche noch zu den Siedlern selbst gemacht werden. Aus alten Quellen konnte bislang nur mit einiger Sicherheit geschlossen werden, dass vor Beginn der aktuellen Besiedlung einige 100 Jahre ohne Spuren größerer Kultur vergangen sein müssen.