Provinz Neuandorien


Landesbeschreibung

Wappen des LARP Reiches Neuandorien

Neuandorien wurde vor nunmehr 22 Jahren von Siedlern gegründet. Diese Siedler stammten aus dem Königreich Andorien in der Welt Rhea und ist nun seit der „Befreiung“ vor vier Jahren eine Provinz des roten Imperiums. Neuandorien bildet eine Halbinsel an der Südküste der Südlande. Die Verbindung zum Kontinent bildet ein unüberwindbares Gebirgsmassiv, die sogenannte Kalgarath. Neuandorien ist daher (nach bisherigem Wissen zumindest) nur über den Seeweg erreichbar. Die Landschaft wird hier geprägt von Waldflächen, Steppen Moorlandschaften und Flussauen. Daraus ergeben sich auch die Namen der bisherigen drei Provinzen (früher Grafschaften): Waldmark, Fennland und Flußlande. Ein Großteil des Landes ist noch nicht erschlossen. Bei Ankunft wurden die ersten Siedler von Angehörigen einer primitiven fremden Rasse empfangen. Sie nennen sich in ihrer Sprache „Falken“ und werden von den Neuandoriern nur als „Primitive” bezeichnet. Die östlichen Stämme stellten ihre Arbeitskraft bald dem überlegenen Geist der Neuandorier zur Verfügung. Auch das rote Imperium führte die neuandorische Sklavenhaltung weiter.

Herrschaft

Ralon Kelfaras, Sohn des andorischen Königs Toranul Rokan I., herrschte als Fürst Neuandoriens über die drei Grafschaften Flusslande (Gräfin Valerie von Drachenfels), Fennland (Ingolf von Karstein) und Waldmark (Gerline Kunigunde von Dunkelholz) für 18 Jahre in Neuandorien. Seit dem Einzug der roten Legion in das Land wird die Provinz vom Satrappen Raskal bin Sharaam Al-Marjaan verwaltet. Er gehört dem imperialen Hochadel an und ist ein Meister der Alchemie so wie der Magie. Seine weit verzweigte Familie stamm aus der bedeutenden Magierstadt Sahir im Norden des roten Imperiums. Alle alten Grafen, Baroninnen, Freiherren und Ritter des Landes wurden ihren Stand und Adelstitel enthoben, da innerhalb des roten Imperiums eine strenge Kastenhierarchie herrscht. Ralon Kelfaras wurde seit dem „Befreiung“ nicht mehr gesehen und für tot erklärt. Man munkelt, dass die rote Legion mit dem Dämonenfürst Erebos einen Handel eingegangen ist, da die Übernahme von Neuandorien ohne großen Widerstand gelang. Viele der alten Adligen konvertierten aber zum wahren Glauben an Nerolun, dem Gottimperator, und leisteten den Blutschwur, sodass sie weiterhin in der Verwaltung des Landes eingesetzt werden, alle anderen wurden hingerichtet oder sind geflohen. Das ganze Land konvertiere zum Glauben an Nerolun und leistete den Blutschwur. Der Glaube an die Fünf Guten Götter wurde als nicht verehrungswürdig eingestuft und wird nicht gebilligt, da diese nur große Geister darstellen die Nerolun selbst geschaffen hat. Alle Magiergilden wurden der Kaste der Magier unterstellt. Ehemalige Bürger Neuandorien erhielten auch in der Provinz Neuandorien Bürgerrechte. Die „Falken wurden weiterhin keine Rechte zugesprochen und dürfen als Sklaven gehalten, verkauft und erworben werden.

Einwohner und Schätze

Die Provinz Neuandorien hat etwa 17.500 Einwohner (davon ca. 10.500 in Städten), wovon ungefähr zwei Drittel aus Andorien selbst stammen und ca. 1/6 aus dem Roten Imperium umgesiedelt wurden. Der Rest stammt aus umliegenden Reichen. Die Oberschicht ist durchgehend sehr autoritätstreu und nerolungläubig, obwohl die meisten unter Zwang konvertieren. Etwa 22.000 Primitive zusätzlich helfen, den Aufbau des Landes voranzutreiben, wobei unklar ist, wie viel die wilden Stämme des Hinterlandes noch an Köpfen zählen mögen.

Die Hauptstadt heißt Neu-Sahir (obwohl vielen Einheimische den alten Namen: Gormund benutzen) liegt dort wo der Fluss Gor ins Meer mündet. Weiter im Landesinneren liegt Olys, hier wird das im Norden abgebaute Silber und die Hölzer der nördlichen Wälder nach Gormund weiterverschifft. Gerüchten kann man entnehmen, dass die nächste Turney der Südlande in Olys stattfinden soll. Wichtigste Siedlung für den Abbau des Silbers ist Eisenberg. An der Flussmündung der Weißwasser liegt Kalminth, weiter im Landesinneren an der Einmündung des nördlichen Silberlaufes in die Weisswasser Gablung. Aubach Stadt liegt am Ursprung des Silberstromes. Am dichtesten besiedelt sind dabei die fruchtbaren Flußlande. Die dritte große Hafenstadt der Provinz Neuandoriens ist Süderstadt. Hier werden die wichtigsten Handelsgüter Neuandoriens gewonnen: der Kakao, die Gewürze und die Tropenhölzer. Vor allem vom Holz wird fast alles in den Rest des roten Imperiums exportiert oder für den Schiffbau verwendet.

In Neuandorien hat sich die Währung der Südlande durchgesetzt, obwohl die Währung des Imperiums die offiziell einzige Währung ist. Die Währung und Bezahlung des Batzen wurde unter der roten Legion untersagt.

Karte des LARP Reiches Neuandorien